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AWO Begegnungsstätte "Irma Zöller" + KunstWohlfahrt
 

AWO Begegnungsstätte "Irma Zöller" mit ihren Abteilungen:


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KunstWohlfahrt - Runter vom Sofa - Boule + Bar - Türkischstämmige Pensionisten, GO und Schach, Kurse und Veranstaltungen, Lesungen.......
Alles über uns, auch wie Sie zu uns finden: Im Impressum... Oder werfen Sie gleich hier einen Blick auf unsere Aktivitäten und unsere Räume:

https://www.youtube.com/watch?v=iPN9s58Wi0Y

 
 

AllgemeinesLesung in der KunstWohlfahrt - Ein Droste-Hülshoff Abend...

Annette von Droste-Hülshoff (1798-1848)
“SPÄTES ERWACHEN“
Balladen
Christoph Köhler, Rezitation
Matthias Ockert, E-Gitarre + Elektronik
Fr. 2.11.2018 19:30h

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Der Kurztext:
Für Annette von Droste-Hülshoff standen Dichtung und Musik in enger Wechselwirkung zueinander. Christoph Köhler und Matthias Ockert [die eine seit über einem Jahrzehnt andauernde Zusammenarbeit verbindet,] greifen mit ihrem „Lyrik & Jazz“-Programm diese Wechselwirkung auf.

Der ausführliche Text:
Für Annette von Droste-Hülshoff standen Dichtung und Musik in enger Wechselwirkung zueinander. Bevor sie sich ausschließlich der Poesie widmete, schrieb sie Kompositionen, spielte Klavier und nahm Gesangsunterricht. Öffentlich trat sie aber kaum als Musikerin in Erscheinung. Der Rezitator Christoph Köhler und der Gitarrist und Komponist Matthias Ockert – gebürtiger Meersburger und ehemaliger Knabenmusiker – greifen mit ihrem „Lyrik & Jazz“-Programm diese Wechselwirkung auf. Neben dem titelgebenden Gedicht „Spätes Erwachen“, rezitiert Christoph Köhler weitere bekannte Gedichte und Balladen der Dichterin, wie „Das verlorene Paradies“, „Durchwachte Nacht“, oder „Der Knabe im Moor“. Diese verbinden sich synergetisch mit Matthias Ockerts Vertonungen und klanglichen Improvisationen. Damit bewegen sie sich in der Tradition der besonderen Kombination „Lyrik & Jazz“, die in den 1960er Jahren ihren Anfang nahm. Christoph Köhler und Matthias Ockert verbindet eine seit über einem Jahrzehnt andauernde Zusammenarbeit in vielfältigen Literatur- und Musikprojekten.

Veröffentlicht am 26.08.2018

 

AllgemeinesLesung Georg Felsberg

Vorweihnachtliche Tradition in der KunstWohlfahrt. Unsere Lesungen im November und Dezember... Georg Felsberg ist bereits das dritte Mal in unserer Begegnungsstätte zu Gast. Jedes Mal frisch zurück von seinen eindrucksvollen Reisen, über die er ebenso eindrucksvoll berichtet. Zur Einstimmung auf seine Lesung am Freitag, 7. Dezember um 19:30 Uhr veröffentlichen wir einen seiner neuen Texte.
Liebst Du mich?

Wenn du im Norden von Vietnam, nicht weit von Sa Pa, nahe der chinesischen Grenze, auf einen sehr hohen Berg steigst, kannst du schnell herausfinden, ob du Glück in der Liebe hast. Du musst nur gemeinsam mit deinem Freund oder eben deiner Freundin, die du liebst, über die mächtigen Felsen bis zum Gipfel klettern. Der Berg heißt Fansipan und ist 3143 Meter hoch, der höchste Berg von Vietnam, ja von ganz Indochina. Der Fansipan, das bedeutet „wankender Riesenstein“, ist auf der geologischen Zeitskala zwischen Perm und Trias,

Veröffentlicht am 26.08.2018

 

VermischtesKonzert "20 Stühle für einen guten Zweck"

20 Stühle für einen guten Zweck –
Konzert in der Begegnungsstätte “Irma Zöller”, Klauprechtstraße 30 am Donnerstag, 26. April 2018 um 19:30 Uhr.

Solange Komenda (Flöte)und Sean Robert Silva (Gitarre) spielen Stücke von Brahms bis Piazzolla.
Programm auf www.kunstwohlfahrt.eu
Was verbirgt sich hinter diesem Begriff “20Stühle für einen guten Zweck“ ? Sinn und Zweck dieser Veranstaltungsreihe ist es, kulturelle Darbietungen vor einem Publikum zu präsentieren, das sich durch eine besondere Form der Platzwahl zusammenstellt:
Jeder Besucher kann im Voraus einen Stuhl für die jeweilige Veranstaltung mieten, wobei er oder sie mit dem Bezahlen des Mietpreises eine Spende für den „Guten Zweck“ leistet. Jeder Stuhl hat eine individuelle Farbe zahlen Sie einen Einheitspreis von 8 bis 10 Euro.Es sind lediglich 20 Stühle verfügbar. Sind alle Stühle vermietet, ist das Benefiz geschlossen. Aus dem Eintrittspreis werden keine Honorare für die auftretenden Künstlerinnen und Künstler bezahlt. Die Honorare bringen wir aus einem anderen Topf auf. Der Reinerlös der Veranstaltungen geht an die Hanne-Landgraf-Stiftung.

Bitte buchen Sie per eMail an klaus.lustig(at)t-online.de oder telefonisch (AB) 0721-82489829

Veröffentlicht am 08.04.2018

 

Überreginal„Ja aber“ und „nie wieder!“

von Jennifer Nathalie Pyka 26. Dezember 2017
Mit viel Ratlosigkeit blickt Deutschland auf Antisemitismus in der muslimischen Community. Dabei profitiert der Judenhasser an sich vor allem von der Schwäche der Mehrheit. Ein klares Zeichen dagegen müsste ohne Wenn und Aber Pro-Israel sein. Doch das kann eine Nation voller „Israelkritiker“ nicht verantworten.

veröffentlicht auf https://www.salonkolumnisten.com/ja-und-nie-wieder/

Mit Antisemitismus-Debatten verhält es sich wie mit Autounfällen. Schön anzusehen sind sie nicht, und doch will ein jeder stets ganz vorne dabei sein. So wie der Gaffer sich unweigerlich dem Autowrack nähern muss, verspürt der Teilnehmer der Antisemitismus-Debatte einen überwältigenden Drang, auch mal etwas sagen zu müssen. Gemeinsam ist den gesammelten Diskussionen der letzten Jahre, dass so ziemlich jeder, aber freilich nie ein Antisemit mit dabei war. Stattdessen traf und trifft man stets nur profilierte Kritiker der israelischen Regierung, ganz normale Deutsche, die nun aber wirklich genug über die Verbrechen der Nazis gehört haben wollen, oder mutige Querdenker an.

Veröffentlicht am 27.12.2017

 

VermischtesNeue Ausstellung in der KunstWohlfahrt

Klaus Lustig – Revue
Aus der Ausstellungseinführung von Helene Seifert M.A. Kunsthistorikerin/ Karlsruhe

Auch der schwedische Kult-Fotoapparat, die Hasselblad, wurde in diesem Jahr 2017 60 Jahre alt. Sie ist legendär und geradezu der Rolls Royce, Mercedes und Ferrari der Fotoapparate in einem. Grund genug, diesen 60ern zu gratulieren und ihnen ein kleines Denkmal zu setzen. Mit der Hirschbrücke hier in der Südweststadt gelingt es Klaus Lustig, ihr eine einzigartige Dynamik zu verleihen, allein durch den extremen Winkel, den er wählt. Damit erhebt er die Eisenbahnbrücke aus der Zeit von Großherzog Friedrich zu einem Monument und Zeitdokument. Wie sonst will man die ganze Hirschbrücke auf ein Foto bannen? Wie der Klassiker-Fotograf und Maler Alexander Rodtschenko, der im Russland als Vertreter des Konstruktivismus bekannt war und sich seit den 1920er Jahren der Fotografie in ungewöhnlichen Perspektiven widmete, begibt sich Klaus Lustig auf die Suche nach einer ungewohnten Ansicht, einem Versatzstück, durch das man sich jedoch das Gesamte erschließen kann.

Veröffentlicht am 04.12.2017

 

VermischtesNeue Ausstellung in der KunstWohlfahrt


Peter Schumacher – Zeit

Aus der Ausstellungseinführung von Helene Seifert M.A. – Kunsthistorikerin, Karlsruhe

Was zunächst als Hobby begann wurde bald zu einer Passion, die gewissermaßen auch zu seinem Beruf wurde: das Fotografieren und die Beschäftigung mit Fotoapparaten. Peter Schumacher, ein Pfälzer, stellt uns heute als Schwerpunkt 14 seiner Arbeiten zum Thema „Zeit“ vor. Zeit, ein eigentlich abstrakter Begriff, wird hier sichtbar und greifbar und begreifbar. Peter Schumacher hatte die einzigartige Gelegenheit, durch seinen guten Draht zum ehrenamtlichen Türmer und Glöckner, nicht den von Nôtre Dame in Paris, sondern

Veröffentlicht am 04.12.2017

 

AllgemeinesFür Hitler und Horten

Aus aktuellem Anlass

Heute wäre Emil Nolde 150 Jahre alt geworden. Hartmut Schulze hatte in konkret 11/74 über das Comeback Noldes und anderer Nazikunst geschrieben.
Es gibt genügend Leute, die strikt und konsequent gegen Realismus sind. Zum Beispiel die Faschisten. Sie haben ein Interesse daran, daß die Realität nicht geschildert wird, wie sie ist. Und mit ihnen hat der ganze Kapitalismus dieses Interesse, wenn er es auch in weniger drastischer Form vertritt. George Grosz hat sich nicht viel weniger formale Freiheiten erlaubt als Franz Marc. Herr Hitler donnert dagegen, daß die Pferde bei Marc nicht so sind, wie in der Wirklichkeit, aber er behauptet nicht so laut, daß die Bürger bei Grosz anders sind als in der Wirklichkeit. Bert Brecht

http://konkret-magazin.de/aktuelles/aus-aktuellem-anlass/aus-aktuellem-anlass-beitrag/items/fuer-hitler-und-horten.html

Nostalgie. Wir können das nicht mehr hören. Vor wenigen Jahren allerdings war der Begriff fast nur Medizinern geläufig (nicht einmal der zweibändige Brockhaus von 1965 kennt ihn) und stand für ,krankhafte Sehnsucht', ,Heimweh'. Anläßlich der „Luve Story" war's wohl, daß das schicke Fremdwort zum erstenmal profaniert wurde, angereichert durch die Bedeutungskomponente ,Kitsch', ,Schmalz'. Auf daß es auch die ganze Nation nachplappere, machte der ,Spiegel' eine Titelgeschichte draus: NOSTALGIE. Ein Trend entstand und seine Genesis läßt Reißbrettplanung vermuten, wo sich doch so vieles im Selbstlauf regelt. Nur angetippt werden muß das Perpetuum mobile. Und dies Geschäft besorgen Offiziere des Kulturbetriebs, die sich selbst nicht ungern „Trendmacher" nennen lassen.
Die Ausformungen und Wucherungen ihrer letzten großen Welle sind bekannt, am harmlosesten noch der Trödel-Boom. Aber unter dem Trödel tauchten auf einmal so viele Hakenkreuze auf und Führerbilder und „Mein Kampf", ganz zerfleddert für 70 Mark. Und niemand kümmerte sich mehr um den § 86 a des Strafgesetzbuchs, der dies doch verbietet, denn der Bürger Trend hatte inzwischen die Hitler-Welle gezeugt

Veröffentlicht am 13.08.2017

 

AllgemeinesVon Faunen und Auen

Nach ihrem Diplom 1960 in Hannover ging Uta Gautel zu Robert Ruthardt an die Kunstakademie Karlsruhe. Alles, was Fotografie und Fotografik, klassisch oder digital, Mono oder Sandwich kann, kann sie auch und hat es im In- und Ausland ausgestellt.Hier zeigen wir Bilder, wie sie sie gesehen und fotografiert hat (Photographieren = mit Licht schreiben) . Die mythologischen Figuren vor dem Schloss, hier eingeschneit, sind uns so
ganz neu und haben viel Humor, aber man muss selbst nah rangehen, um ihn zu entdecken ! Die Rheinauen haben viele Gesichter und diese vervielfacht in den Jahreszeiten und Wettern. Hunderte davon hat Uta Gautel in den letzten fünfzig Jahren festgehalten, man muss selbst oft hingehen und genau hinsehen ! Ausstellung vom 24. Juni bis 17. November 2017
Während des Sommermonates August ist die Begegnungsstätte geschlossen!
Sonst: Mo, Mi, Fr 12 - 17 Uhr, Do 15 - 18 Uhr

Veröffentlicht am 20.07.2017

 

AllgemeinesINTERNE ReparaturCafé Karlsruhe

Am Samstag den 29.04.17 fand in der AWO Begegnungsstätte ... KW zum zweiten Mal das INTERNE ReparaturCafé Karlsruhe statt.
Was ist ein ReparaturCafé? Nach dem Motto "Reparieren statt Wegwerfen" werden Im ReparaturCafé Karlsruhe beschädigte Haushaltsgegenstände wie Kleinmöbel, Fahrräder, die Lieblingskaffeetasse mit abgebrochenem Henkel, Radios, Kleidung etc. gemeinsam repariert. Im Vordergrund steht das Prinzip „Hilfe zur Selbsthilfe“. Das INTERNE ReparaturCafé Karlsruhe richtet sich ausschließlich an die Helfer und Reparateure des ReparaturCafés. Sie treffen sich hier um in "kleiner gemütlicher Runde" zusammen zu sitzen, gemeinsam zu essen und ihre eigenen Sachen zu reparieren, wozu sie als Reparateure bei den öffentlichen ReparaturCafés meist nicht kommen.

Veröffentlicht am 07.05.2017

 

AllgemeinesJörg Reimann „IT’S ABOUT TIME”, Fotografie

Ausstellung im Kaplus50,Adlerstraße 33, 76133 Karlsruhe, ab 23.3. 2017- Oktober 2017 - Jörg Reimann: It’s about time, Fotografie
Einladung zur Vernissage am 23. März 2017, um 19 Uhr
Einführung: Peter Gautel

Zeit lässt sich nur in ihren Wirkungen darstellen… Dies zeigt der Fotograf und Wissenschaftler Jörg Reimann in verschiedenartiger Weise: durch Panoramaaufnahmen von Straßenzügen, in großem zeitlichen Abstand fotografiert; durch Fotos von Piktogrammen/Werbeträgern in unterschiedlichen Abnutzungszuständen. Die Ausstellung ist die aktualisierte Version der Ausstellung im Landgericht Baden-Baden, 2016.Siehe auch http://reimannjoerg.de/.http://reimannjoerg.de

Vita:

J.R. (* 1944) beschäftigt sich seit seiner Jugend intensiv mit Fotografie. Er studierte Ingenieurwissenschaften und war (und ist noch) im Bereich der naturwissenschaftlichen Forschung tätig.

Die Fotografie hat ihn nie losgelassen; selbst in seinen wissenschaftlichen Arbeiten waren bildgebende Messverfahren oft wesentlicher Bestandteil. Die Fotografie wurde Mitte der neunziger Jahre wieder zum privaten Schwerpunkt, als er begann die morbide Ästhetik der verlassenen Fabrikhallen der ehemaligen Industrieanlage IWKA zu fotografieren, dem jetzigen Ort des Karlsruher Zentrums für Kunst und Medientechnologie, ZKM.

Hierdurch kam es zu einer Zusammenarbeit mit Künstlern in großen Gruppen-Projekten, speziell das PROJEKT 99,9999999999999% AUS LEEREM RAUM von 1989 hatte eine enorme Resonanz und wesentlichen Einfluss auf die Standortwahl des ZKM. (Das Buch 99,9% und mehr, von J.R. ist bei der Vernissage zum Sonderpreis erhältlich) Nach Jahren der Konzentration auf kommerzielle Fotografie wandte sich J.R. wieder verstärkt der freien künstlerischen Fotografie zu. Bei der 1. Fotobiennale Achern (5. - 8. 5. 2016) belegte er den dritten Platz.

Zur Ausstellung:

Zeit kann zwar höchst genau gemessen werden, aber sichtbar machen kann man sie nicht. Die Fotografie kann zumindest die Wirkungen der Zeit zeigen. Dieses Thema ist Herausforderung für den Fotografen und Wissenschaftler Jörg Reimann. In teils großformatigen Fotoarbeiten wird das Thema auf verschiedenartige Weise interpretiert: Unscheinbare Motive aus der Natur und dem Umfeld der Menschen werden zu Symbolen der Zeit und Vergänglichkeit, Sattelitenschüsseln kontrastieren bröckelnde alte Bürgerhausfassaden, Panoramaaufnahmen von Straßenzügen, in großem zeitlichen Abstand fotografiert, zeigen die Veränderungen im Leben der Menschen. Und Sequenzen von Fotos mit Fußgängerpiktogrammen visualisieren das Fortschreiten der Zeit durch das zunehmende Verschwinden der Strukturen.

Es ist der Blickwinkel auf das oft scheinbar Unscheinbare, das zum anregenden Bild wird.

Veröffentlicht am 26.02.2017

 

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